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Wissenschaftlicher Fachkongress – Erster „Academic CSR Summit“ 20. und 21. April 2015 in Ludwigsburg

März 11, 2015

auf dem 11. Deutschen CSR-Forum am 20. und 21. April 2015 in Ludwigsburg findet erstmals der „Academic CSR Summit“ statt. Der wissenschaftliche Fachkongress wurde konzipiert in Kooperation mit Professor Dr. Lars Rademacher von der Hochschule Darmstadt. Er wendet sich an alle CSR- und Nachhaltigkeitsverantwortliche, die mehr erfahren wollen über Trends und Tendenzen in diesem Bereich. Unter dem Tagungsmotto „Social Innovation & Future Trends in CSR Strategy“ werden die Teilnehmer über die künftige Ausrichtung von CSR als Managementaufgabe diskutieren.

Über 20 internationale Fachwissenschaftler aus Deutschland, England, Italien, den Niederlanden, Rumänien und der Schweiz präsentieren dafür neue Entwicklungen und Ansätze. Themen sind unter anderen die Weiterentwicklung von Corporate Responsibility, Möglichkeiten der operative Implementierung von CSR in das Business Modell oder neue Messmethoden. Das Theorie-Praxis-Forum befasst sich mit der Frage: „Was können CSR-Praxis und CSR-Forschung voneinander erwarten?“ Zudem werden zahlreiche Fallbeispiele gezeigt.

Die zwei Keynotespeaker sind die bekannten Professoren Dr. Joachim Schwalbach, Humboldt Universität Berlin zum Thema „Future Trends in CSR Management“ und Professor Dr. Stefan Schaltegger, Leuphana University Lüneburg zum Thema „Manager Mindsets, Sustainability Management and Business Success – What Links exist?“. Zu den Referenten zählen unter anderem Professor Dr. Manfred Max Bergmann, Universität Basel, Professor Dr. Peter Seele, Universität Lugano und Professor Dr. Hans Verboven, Universität Antwerpen.

Das vollständige Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung hier

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Materialität bestimmen – Für Berichterstatter + Investoren aus Finanz- und Technologiebranche

März 4, 2015

Hier eine neue Publikation für alle Kommunikatoren, die sich Gedanken über Materialität machen und Nachhaltigkeitsberichte herausgeben:

Inhalte: The research explores materiality from the reporter’s perspective, as expounded in GRI reports, and compares this with the investor perspective of materiality, as formulated by RobecoSAM. GRI and RobecoSAM analyzed data from two sectors of the economy: Technology Hardware & Equipment and Banks & Diverse Financials. Analysis of material Aspects listed in GRI reports and of RobecoSAM’s investor-focused materiality assessments, revealed an overall high degree of overlap between the topics reporting organizations consider material and those considered material by investors.

Defining Materiality: free download here in the GRI Resource Library.

Quelle: https://www.globalreporting.org/information/news-and-press-center/Pages/New-GRI-and-RobecoSAM-publication-explores-materiality.aspx?dm_i=4J5,37ZOA,IXPCB,BJC59,1

Schöne, neue Arbeitswelt? Zukunftsbilder für Arbeit, Führung und Unternehmen.“

Februar 26, 2015

Ich komme gerade von einem spannenden Vortrag: Schöne, neue Arbeitswelt? Zukunftsbilder für Arbeit, Führung und Unternehmen.“ Thomas Sattelberger, Ex-Vorstand Telekom, den ich aber nicht mehr erlebt habe, zeigte sich inspirierend, provozierend, innovativ, erfrischend, klug und nicht nur voller ansteckender Energie und Leidenschaft für das Thema Personalarbeit. Er las der deutschen Wirtschaft – trotz aller aktuellen positiven Unkenrufen – die Leviten: Wir hinken hinterher – Stichwort „Wirtschaft 4.0″ (das merke ich ja schon, wenn ich mit meinem Smartphone im ICE sitze + nicht Telekom Kundin bin).

Über die Stimmungslage gab es durch den HR-Report 2014/2015“ von Hays AG auch aufschlussreiche neue Erkenntnisse: Z. B. dass 70 % der ca. 660 befragten Unternehmen sagten, dass soziale Kompetenz bei Führungskräften heute wichtiger wäre als Fachkompetenz (7 %). Führung also muss sich in Deutschland dringend wandeln. Sattelberger sprach neulich in einem Interview über das glückliche Unternehmen. Dass die erfolgreicher sind, kann man sich denken. Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut aber kann das deutsche Arbeitsunglück in dramatischen Zahlen beziffern: Jährlich gehen der deutschen Wirtschaft 364 Milliarden Euro verloren, weil die Mitarbeiter am Arbeitsplatz unglücklich sind. 364 Milliarden! Wenn wir das Geld wenigstens spenden würden, damit was Gutes daraus entsteht. Wenn ich bedenke, wie sehr das Prinzip Shareholder Value unsere Wirtschaft bestimmt – noch immer – dann wundere ich mich, dass der allgemeine Sparzwang vor solchen Baustellen haltmacht. Ich verstehe bis heute nicht, wieso das so ist.

Zum Nachlesen – Hays HR-Report 2014/2015:
www.hays.de/forum-download

Videointerview mit Thomas Sattelberger im Rahmen des Hays-Forums 2015:
www.hays.de/forum-video

Manager auf Zeit oder Interim Manager immer mehr „Heiß begehrt: „

Februar 25, 2015

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet am 22.02.15 unter dem Titel „Heiß begehrt: „Manager auf Zeit“ über die aktuelle Marktprognose der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e. V. (DDIM), die von einem Wachstum der Honorare in Höhe von rund zehn Prozent in 2015 ausgeht. Laut der Branchenumfrage der DDIM wird sich das Markvolumen bis Ende des Jahres auf 1,5 Milliarden Euro summieren. 2014 lag dieser Wert noch bei 1,35 Milliarden Euro. Die Zahl der Interim Manager, die auf der ersten oder zweiten Führungsebene eingesetzt werden, wird 2015 auf 7.500 steigen. Ein Plus von über sieben Prozent zum Vorjahr.

Ich selbst bin seit 2013 als Interim Managerin Kommunikation unterwegs und freue mich über diese Entwicklung. In Holland und anderen Ländern wird Management on demand längst weit selbstverständlicher eingesetzt als in Deutschland. Das wird sich ändern, wie unterschiedlichste Studien bestätigen. Schließlich müssen Firmen immer schneller reagieren, Krankheiten, Elternzeiten, Projektspitzen z.B. bei Restrukturierungen oder Post Merger sowie Change-Aktivitäten abfedern oder kreatives Know-how hinzuziehen. Siehe u.a. http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Chefs-auf-Zeit-Interims-Manager-werden-oft-fuer-Spezialeinsaetze-angeheuert-_arid,1041674.html

Neues Buch zeigt, wie Unternehmen für nachhaltige Wertschöpfung und Wachstum sorgen

Februar 19, 2014

“CSR-Verantwortliche machen in der externen Kommunikation meist einen guten Job, müssen aber auch bei den Supply Chain-Verantwortlichen Gehör finden”, fordert Michael D’heur. Dass der Schlüssel zur erfolgreichen Nachhaltigkeit in der ganzheitlichen Umsetzung im Unternehmen liegt, beschreibt der Gründer von shared.value.chain in zwei aktuellen Beiträgen für Springer für Professionals: “Nachhaltigkeit, Produktentwicklung und Supply Chain Management müssen zu einem integrierten Ansatz verschmelzen.” In seinem Fachbuch “CSR und Value Chain Management” zeigt D’heur anhand vieler Beispiele aus der Praxis, wie Unternehmen nachhaltige Wertschöpfung in alle Bereiche integrieren und damit offensiv für profitables Wachstum nutzen können. Die Neuerscheinung ist Teil der Management-Reihe Corporate Social Responsibility von Springer Gabler.

Gut informierte Käuferschichten stellen Unternehmen vor dem Hintergrund wirtschaftlicher, umwelttechnischer und sozialer Fragestellungen vor große Herausforderungen. Denn Konsumenten erwarten immer öfter, dass Umweltschutz und Sozialstandards ernst genommen werden. Nach Ansicht von Michael D’heur ist CSR allerdings mehr als nur eine Reaktion zur Vermeidung von Boykotten, Auslistungen, Abmahnungen oder juristischen Schritte wie Klagen wegen unlauteren Wettbewerbs oder Verbrauchertäuschung: “Richtig verstanden senkt Nachhaltigkeit nicht nur Verlustrisiken, sondern birgt sogar Wachstumschancen.” Die Gründe, sich mit nachhaltiger Wertschöpfung auseinander zu setzen, seien vielfältig: weniger Risiken durch gutes Umweltmanagement aufgrund geringerer Versicherungsprämien und weniger Krankheitstage auf der einen, aber auch Umsatzsteigerungen durch höhere Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Produkte und Imagegewinn für das Unternehmen auf der anderen Seite. Um diese Ziele zu erreichen, müsse gesellschaftliche Verantwortung im Kerngeschäft, also sowohl in der Produktentwicklung als auch der gesamten Wertschöpfungskette, ankommen.

Quelle/Informationen:

http://www.springer.com/about+springer/media/pressreleases?SGWID=1-11002-6-1454443-0 | Pressemitteilung + Downloads
http://www.springerprofessional.de/4947764.html | Springer für Professionals: Beitrag von Michael D’heur “Nachhaltigkeit im Kerngeschäft”
http://www.springerprofessional.de/4911964.html | Springer für Professionals: Beitrag von Michael D’heur “Was Konsumenten heute von Unternehmen erwarten”
http://www.springer-gabler.de/978-3-642-39888-9 | Informationen zum Buch
http://www.springer.com/series/11764 | Informationen zur Management-Reihe Corporate Social Responsibility

Firmen können sich mit Green Jobs als attraktiver Arbeitgeber profilieren

Dezember 4, 2013

Unternehmen können sich dem umweltinteressiertem Nachwuchs mit attraktiven Jobs präsentieren, die zum Klima- und Umweltschutz beitragen. Die bundesweite Aktion „Green Day“, die vom Bundesumweltministerium initiiert wurde, macht es möglich. Sie richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 8. bis 13. Klasse.

 

Einzelhandel nutzt Potenzial für Nachhaltigkeitskommunikation nicht

Dezember 4, 2013

„Der Einzelhandel hat noch erhebliche Potenziale in der Nachhaltigkeitskommunikation an Verbraucher. Während einige Unternehmen transparent und zielgerichtet über Herstellungsbedingungen und Umweltauswirkungen informieren, stellen große Teile des Einzelhandels dazu wenig Informationen bereit oder erreichen Konsumenten mit der gängigen Kommunikation nur unzureichend“, fasst Georg Abel die bundesweite Befragung zusammen. Mit der Untersuchung will die Verbraucher Initiative die Nachhaltigkeitskommunikation zwischen Unternehmen und Verbrauchern verbessern.

Die Verbraucher Initiative hat aktuell die Nachhaltigkeitskommunikation von in Deutschland tätigen Einzelhandelsunternehmen untersucht. Basis dafür ist ein rund 100 Punkte umfassender Kriterienkatalog, der von einem wissenschaftlichen Institut erstellt wurde. Überprüft wurden Unternehmen der sechs umsatzstärksten Branchen Nahrungs- und Genussmittel, Textilien und Schuhe, Möbel, Bau- und Heimwerker-Material, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Gesundheit und Körperpflege. Im Ergebnis konnten nur wenige Unternehmen – überwiegend aus dem Lebensmitteleinzelhandel – überzeugen. Diese erhielten eine Auszeichnung in Gold, Silber oder Bronze. Gold-Medaillen erreichten die Unternehmen GEPA, hessnatur, dm-drogerie markt, tegut…, Budnikowsky, Tchibo, EDEKA, Kaufland, REWE, Penny und toom.

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